Ein Hauch aus Licht legt sich auf’s Land,
wie Flügel sanft aus Sternenhand.
Die Stille wächst, der Atem schwebt,
ein Funkeln, das die Erde hebt.
Ein Fenster haucht ein goldenes Licht,
der Abend malt ein neues Gedicht.
Die Kälte singt in zarter Ruh,
der Winter lauscht dem Herzen zu.
Ein Kind legt seine Hand ins Weiß,
als hielte es den stillen Kreis
aus Zeit, die kurz den Atem hält,
wo Hoffnung heimkehrt in die Welt.
Der erste Schnee, so klar, so rein,
bringt Weihnachtszauber leis herein.
Wo Liebe atmet, tief und still,
erfüllt sich, was die Seele will.