Ein Laut, so zart wie fallend’ Schnee,

erklingt in Nächten, tief und weh.

Er singt von Zeiten, längst verweht,

und Liebe, die im Herzen steht.

Die Tannen wispern, still und rein,

ein Chor aus Zweigen stimmt mit ein.

Die Sterne lauschen, glühen sacht,

bewachen sanft die weiche Nacht.

Ein Kind am Fenster, staunend stumm,

vernimmt den Klang, so zeitlos, stumm.

Es träumt von Lichtern, nah und weit,

von Frieden in der Ewigkeit.

Der Klang verweilt, er wird nicht alt,

er wärmt, wo einst die Kälte hallt.

So trägt die Nacht, in Winterglanz,

den Zauber fort in Sternentanz.