Ein Flüstern zieht durch Tannengrün,

als wollte der Wald ein Geheimnis kühn.

Die Zweige beugen sich leis’ im Wind,

wo die Sterne heut’ noch wacher sind.

Im Schnee, so weich wie ein Kindertraum,

spiegelt sich goldener Lichter Raum.

Das Licht der Welt, so still und klar,

liegt nah und fern, doch immer wahr.

Ein Chor der Nacht, ein sanftes Weh’n,

erzählt von Hoffnung, kaum zu seh’n.

Wo Schatten fallen, wird Wärme sein,

in Herzen strömt der Lichter Schein.

Und wenn die Glocken ihr Lied entfalten,

wird Zeit die Ewigkeit umschalten.

Ein Augenblick, ein himmlisch’ Streben –

Weihnachten schenkt uns neues Leben.