Ein Hauch von Schnee auf kahlen Zweigen,

der Atem des Winters beginnt sich zu zeigen.

Die Sterne wie Blüten in frostklarem Raum,

der Himmel ein endloser, leuchtender Traum.

Die Häuser umhüllt von silbrigem Licht,

in Fenstern ein Funkeln, das zart Geschichten spricht.

Ein Tannenzweig duftet nach Harz und nach Zeit,

die Herzen sind offen, die Welt wird bereit.

Das Knistern der Kerzen, ein flüsternder Klang,

ein Chor aus Erinnern, ein Weihnachtsgesang.

Die Wärme der Hände, ein stilles Versprechen,

dass selbst in der Kälte die Träume nicht brechen.

Ein Kind legt ein Päckchen ans Ende des Tisches,

gefüllt mit Gedanken, so leise und frisches.

Denn Weihnachten lebt nicht in Gold oder Schein,

es wohnt in der Nähe, im Miteinandersein.