Im Flüstern der Flocken, die leis’ niedergehen,
erzählt sich die Zeit von vergangenem Geschehen.
Die Bäume, verhüllt in ein schimmerndes Kleid,
tragen das Echo der Unendlichkeit.
Ein Licht hinter Fenstern, so golden und warm,
umhüllt wie ein Mantel den zitternden Arm.
Die Welt atmet Stille, die Herzen sind weit,
ein Wunder entfaltet sich sacht in der Zeit.
Die Luft schmeckt nach Frieden, nach Zimt und nach Ruh,
die Straßen verklingen im Winter dazu.
Ein Kind hält ein Stückchen von Morgen in Händen,
träumt von Geheimnissen, die nie sollen enden.
So steht Weihnachten still in der frostklaren Nacht,
ein Leuchten im Dunkeln, mit Liebe entfacht.
Denn unter dem Himmel, so tiefblau und rein,
fließt Wärme durch alles – und wir sind daheim.