Ein leiser Hauch durch Tannenzweige,
der Schnee, so rein, fast unberührt,
ein Augenblick, der Welten neige,
wo Zeit in Sanftmut sich verliert.
Die Fenster glühn in warmem Schweigen,
ein Kerzenschein malt zarte Träume,
in jedem Haus, in allen Reigen,
erzählt ein Duft von alten Bäumen.
Ein Klang erwacht aus tiefen Räumen,
so still, und doch mit tausend Stimmen,
ein Herz, das lauscht, wird sich erbäumen,
sich neu im Lichterkreis besinnen.
Wo Worte ruhn und Frieden wacht,
da birgt die Nacht ein Sterngeflecht,
ein Lied, das jede Seele sacht
mit stiller Freude sanft umflicht.