Ein Wispern zieht durch die wintergrauen Gassen,
wo stille Schatten Lichter umfassen.
Die Sterne, wie Zeugen von alter Zeit,
singen leise ein Lied von Vertrautheit.
Der Atem der Nacht malt Kreise aus Glas,
ein Kind sieht den Himmel, vergisst, was es saß.
Ein Glöckchen erklingt, so klar und fern,
als träfe es sanft das Herz eines Stern.
Im Ofen knistert der Duft von Pinien,
die Wärme spinnt goldene Linien.
Die Zeit scheint zu ruhen im flackernden Glanz,
ein Tanz aus Erinnern, ein ewiger Tanz.
Hände berühren, gefüllt mit Verstehen,
Augen erzählen, was Seelen ersehen.
So wandert die Hoffnung von Herz zu Herz,
und lindert für Augenblicke den Schmerz.
Weihnacht trägt eine unsichtbare Krone,
gewebt aus Momenten, die leise wohnen.
Im Kern der Stille, wo Wunder geschehen,
kann jeder die Spuren der Liebe sehen.