Die Dunkelheit atmet, still und weit,

wie eine Decke, schwer von Zeit.

Doch aus den Zweigen, kalt und stumm,

tönt sanft ein Lied, ein leises Summ.

Die Sterne tanzen auf Eis und Stein,

der Mond malt Silber auf Tannenschein.

Ein Kind, das wartet, lauscht dem Licht,

das durch die Schatten heimlich bricht.

Ein Funke fliegt, ein Wunsch erwacht,

im Herzen glüht die warme Nacht.

Die Welt scheint fern, doch nah zugleich,

die Liebe webt ihr Reich aus Reich.

Und als der Morgen golden ruft,

ist jede Sorge längst verpufft.

Denn wo die Hoffnung sacht verweilt,

hat sich das Wunder selbst geteilt.