Der Wind streicht sanft durch stille Gassen,

als würde er vergangene Träume fassen.

Ein Fenster glüht, ein Schatten schweigt,

der Himmel seine Wunder zeigt.

Der Schnee fällt leise, wie ein Wort,

das längst vergessen, still am Ort.

Die Welt verhüllt in weißer Ruh,

ein Märchen, flüsternd, deckt sie zu.

Ein Kind legt Hoffnung in die Nacht,

die Herzen zittern, schwach entfacht.

Doch sieh, ein Licht, so rein, so klar,

wie eine Antwort, wunderbar.

In jeder Hand ein kleines Glühen,

als könnten wir die Zeit versühnen.

Und wenn die Sterne sacht verwehn,

bleibt Wärme, die in uns bestehn.