Die Zweige träumen still von Licht,
gefroren tanzt der Mondgesicht.
Im Atem des verschneiten Hains
erzählt der Wind von Wunderseins.
Ein Klang, wie fern und doch so nah,
ein Lied von Frieden, zart, voilà.
Die Glocken weben leise Fäden,
die Zeit entflieht den kalten Rädern.
Ein Tisch, gedeckt mit Brot und Wein,
dort finden sich die Herzen ein.
Das Flüstern alter Weihnachtslieder
füllt Räume, bricht das Schweigen wieder.
Und durch das Fenster, gläsern klar,
sieht man, wie nah die Sterne war’n.
Sie leuchten hell im dunklen Schweigen,
als wollten sie den Weg uns zeigen.