Ein Flüstern zieht durch die dämmernden Zweige,
der Winter erzählt von vergessener Sage.
Die Sterne tanzen in kristallener Spur,
der Mond malt Schatten auf schlafende Flur.
Die Tannen, wie Wächter im frostigen Kleid,
ragen stumm in die Ewigkeit.
Ein Kind legt die Hand auf das gläserne Licht,
spürt den Zauber, der Worte verspricht.
Der Kamin summt leise ein Lied ohne Ton,
im Herzen entfaltet sich Zeit wie ein Föhn.
In Stuben vereinen sich Stimmen und Lachen,
während draußen die stillen Geister erwachen.
Ein Duft von Gewürzen, von Wärme durchzogen,
mischt sich mit Träumen, die lautlos geflogen.
Weihnachten tritt wie ein Gast durch die Tür,
bringt Frieden und Hoffnung ins Heute, ins Hier.