Die Nacht, ein Mantel aus tiefem Blau,

der Himmel bestickt mit funkelndem Tau.

Ein Atemzug hebt die Stille empor,

die Welt lauscht dem Flüstern vom Himmelschor.

Tannen weben ein Schattenzelt,

wo Lichter tanzen wie Perlen der Welt.

Ein goldenes Leuchten auf kaltem Schnee,

ein Weg, der führt durch das Zeitengewebe.

Ein Kind lacht leise, ein Herd knistert warm,

die Winde ruhen im winterlichen Arm.

Das Herz wird leicht, die Sorgen verblassen,

ein Augenblick, der die Zeit lässt ermatten.

Von Fenster zu Fenster ein Strahl erglimmt,

der Hoffnung schenkt, wo Dunkelheit schwimmt.

Weihnachten, ein Versprechen der Ruh,

ein Stern, der erleuchtet die Seele im Nu.