Ein Flüstern webt im Flockenfall,

ein Lied, das niemand hören kann.

Die Welt, so klein, so rein, so still,

folgt nur des Winters sanftem Will’.

Der Mond erleuchtet silbern sacht

die Spur, die nur die Zeit gemacht.

Kein Schritt, kein Hauch, kein Wort zerbricht

die zarte Ruhe im Lichterlicht.

Am Fenster flackert warmes Gold,

erzählt von Wundern, alt und hold.

Die Herzen, weit wie eine Flur,

spüren tief die Weihnachtsspur.

Es knistert Holz, die Zeit verweilt,

der Abend wird zur Ewigkeit.

Im Schnee, so weiß wie Engelsschwingen,

hört man den Frieden leise klingen.