Im Hauch der Nacht ein stiller Ruf,

wie fernes Licht, das Wege schuf.

Ein Flüstern wächst aus Frost und Raum,

getragen vom Atem des Himmelsbaum.

Die Straßen glimmen, ein sanftes Gold,

wie Märchen, die die Zeit uns holt.

Ein Kinderschatten huscht vorbei,

sein Lachen leicht wie Winterfrei.

Die Wipfel tragen ein Silberkleid,

der Himmel breitet Unendlichkeit.

Ein Sternenklang, so rein, so still,

erfüllt die Welt mit warmem Will’.

Die Herzen lauschen, weit und weit,

vergessen Schmerz, vergessen Zeit.

Und in den Tiefen, klar und rein,

erklingt die Botschaft: “Du bist mein.”