Die Nacht hält den Atem, die Welt ruht still,

ein Flüstern der Sterne erzählt, was sie will.

Im Schweigen der Bäume, im Glanz ihrer Pracht,

webt sich ein Wunder aus frostklarer Nacht.

Ein Knistern im Ofen, ein Herz, das sich neigt,

wenn Wärme die Schatten des Winters erreicht.

Der Tannenduft trägt uns durch Zeit, die verweht,

zu Orten, wo Sehnsucht in Lichtern entsteht.

Ein Kind in Gedanken formt Träume aus Schnee,

die Flügel bekommen und steigen in Höh’.

Die Hände, die schenken, sind stärker als Gold,

denn Liebe, sie wiegt mehr, als Worte je sollt’.

Oh Weihnachten, leise, wie Licht auf dem See,

du nähst uns zusammen, egal wo, wie weh.

In deinem Gefolge liegt alles bereit:

Ein Stern, der uns führt durch die dunkelste Zeit.