Ein Atemzug aus frostigem Raum,
der Himmel leuchtet wie ein Traum.
Die Erde ruht, ein weißer Hauch,
die Zeit verweilt im ewigen Bauch.
Ein Baum steht einsam, still und klar,
geschmückt von Sternen, wunderbar.
Sein Schatten malt ein zartes Licht,
das auf gebrochene Herzen bricht.
Am Fenster sitzt ein Kind allein,
die Welt wirkt fern, die Nacht so klein.
Doch in den Händen hält es fest,
den Funken, der es leben lässt.
Ein Lied, so leise wie der Schnee,
zieht durch die Nacht, ein sanftes Weh.
Weihnachten flüstert, still und sacht:
„Du bist nicht allein in dieser Nacht.“