Im Atem des verschneiten Windes,
verbirgt sich still das Lied des Kindes.
Ein Glockenton, so rein, so weit,
durchbricht die Schleier kalter Zeit.
Die Sterne weben Gold in Nacht,
ein leises Wunder wird entfacht.
Ein Flüstern zieht durch Wald und Feld,
als ob der Himmel Erde hält.
Im Kreis der Hände, warm und nah,
wird alles, was zerbrach, nun klar.
Ein Feuer glüht im Herzen still,
zeigt, dass es immer leuchten will.
Gesichter strahlen, tief bewegt,
wo Hoffnung ihre Spuren legt.
Ein Tag, ein Fest, ein Neubeginn,
wo Liebe ihren Weg gewinnt.
So schließt der Winter seinen Raum,
und schenkt der Welt den lichten Traum.
Ein Stern, ein Lied, ein zarter Gruß –
im Schweigen liegt des Friedens Schluss.