Ein Hauch von Eis küsst sanft den Tann,
der Schnee malt Spuren, die niemand fand.
Ein Flüstern zieht durch’s kühle Land,
als hielte Zeit den Atem an.
Die Fenster glühen im warmen Licht,
ein Stern erwacht aus dunkler Schicht.
Er ruft hinab ins weite Feld,
als wäre Frieden nah der Welt.
In Räumen klingt ein leiser Chor,
Geschichten wachsen, Ohr an Ohr.
Die Hände ruh’n, der Blick verweilt,
die Seele sucht, was Liebe teilt.
Ein Baum trägt Lichter, schlicht und fein,
sein Schatten streut auf Herzen Schein.
Und über allem, sanft und klar,
verweilt das Wunder, greifbar nah.
So trägt die Nacht ihr stilles Kleid,
ein Mantel aus Geborgenheit.
Und jeder Schritt im weißen Raum
führt tiefer in den Weihnachtstraum.