Im Tanz der Flocken spricht die Zeit,

ein Flüstern, das vom Frieden schreit.

Die Welt, gehüllt in weißen Glanz,

vergisst für einen Hauch den Kampf.

Ein Fenster leuchtet wie ein Stern,

drin singen Kinder nah und fern.

Ihr Lied, so klar wie Winterluft,

verwebt die Kälte mit dem Duft

von Tannengrün und Kerzenschein,

von Apfel, Zimt und warmer Heim’.

Ein Schlitten knarzt auf kaltem Pfad,

die Nacht trägt Stille wie ein Schatz.

Und wo die Worte enden still,

da zeigt sich, was der Mensch einst will:

Ein Augenblick, der Herzen füllt,

ein Licht, das Dunkelheit enthüllt.