In einer Nacht, so rein und klar,

zieht Winter leis’ mit Silberhaar

durch leere Straßen, kühle Räume,

und fliegt im Glanz der fernen Träume.

Die Bäume singen sanfte Lieder,

ihr Atem wächst zu Flügeln nieder,

die Schneeflocken – tanzend, sacht,

verweben Sternenstaub zur Nacht.

Ein heller Klang in Herzen ruht,

der Frieden schleicht in jede Glut,

die Wärme wird von Hand zu Hand

als stiller Schwur in jedes Land.

So wie der Schnee, der uns umfängt,

wird Liebe in die Welt gesenkt,

und in der Dunkelheit erblüht

das Licht, das immer neu erglüht.