Ein Hauch von Schnee liegt sanft auf den Dächern,

die Stadt im Dämmerlicht verschwimmt,

und irgendwo, fern von allem Hasten,

schlägt ein Herz, das stiller glimmt.

In den Fenstern flackern goldene Flammen,

sie zeichnen Wärme in die Kälte der Nacht,

die Zeit scheint wie ein leiser Tropfen

auf einem Flügel, der im Wind erwacht.

Unter Tannen, deren Zweige sich neigen,

flüstert der Wind von längst vergessenen Liedern,

während Kinderhände sich einander reichen,

in den Augen das Geheimnis der Hoffnung blüht.

Und jedes Lächeln, das in der Stille spricht,

lässt das Herz des Winters glühen—

Weihnachten lebt im Zwiegesang der Lichter,

die in der Dunkelheit neu erblühen.