Ein Hauch von Zimt durchzieht die Nacht,

als Schnee den Himmel leise lacht.

Die Kälte malt mit zarter Hand

ein Märchenbild ins stille Land.

Ein Licht im Fenster, warm und klar,

erzählt von Träumen, die einst war’n.

Das Herz, umhüllt von sanfter Ruh’,

spürt mehr als Worte je dazu.

Die Schritte hallen sacht im Schnee,

als ob die Zeit dort stille steh’.

Ein Flüstern weht durch Baum und Flur,

von Hoffnung spricht die Winteruhr.

Im Kreis der Liebe, stark und weit,

verweht die Furcht, es heilt die Zeit.

Die Weihnacht atmet, tief und rein,

und füllt die Welt mit ihrem Schein.