Ein Atemzug aus Himmelsweiten,

berührt die Erde, still und sacht.

Sternenfäden, die uns leiten,

spannen Licht durch Winternacht.

Ein leises Knirschen, Schritte klingen,

im Schnee, der wie ein Mantel ruht.

Die Kälte mag das Land bezwingen,

doch Wärme pulst in Kerzenblut.

Ein Haus, von goldnem Schein umwoben,

erzählt von Stimmen, hell und klar.

Die Herzen, sanft nach oben gehoben,

folgen dem Lied, das ewig war.

Weihnacht, Zeit aus ew’gen Stunden,

ein Flüstern, das vom Frieden spricht.

Und in uns, tief, ganz leis gefunden:

Die Liebe bricht die dunkelste Schicht.