Ein Mantel fällt, so zart und leise,
als hielte die Welt den Atem an.
In jeder Flocke eine Reise,
ein Tanz, der seinen Ursprung fand.
Die Straßen glänzen, still wie Träume,
ein Silberlicht durchdringt die Nacht.
Die Wipfel tragen weiße Räume,
die Zeit scheint sanft in Ruh gebracht.
Ein Fenster glüht, der Kerzenschein
erzählt von Wärme, nah und fern.
Die Hände halten Brot und Wein,
die Herzen folgen still dem Stern.
Und durch das Dunkel, nah und weit,
zieht Frieden wie ein sanfter Wind.
Ein Hauch von Ewigkeit, bereit,
wo Liebe ihren Anfang nimmt.