Der Atem des Winters liegt sanft auf dem Land,
zeichnet Träume mit frostiger Hand.
Die Bäume, sie flüstern ein Lied ohne Wort,
ein Rätsel, das nur die Stille hört.
Laternen blühen im Nebelmeer,
ihr Licht tanzt sacht, verweht nicht mehr.
Ein Fenster, dahinter ein flackerndes Licht,
erzählt von Wärme, die außen nicht bricht.
Die Hände gefaltet, die Stimmen vereint,
ein Kreis, der die Ferne des Jahres verneint.
Die Zeit steht still, der Moment wird weit,
ein Wunder webt sich durch die Zeit.
Und draußen, wo Flocken den Himmel berühren,
wo Spuren im Schnee sich ins Nichts verlieren,
wird sichtbar, was Augen sonst oft nicht sehen:
Im Herzen der Kälte kann Liebe bestehen.