Im Schnee, der wie ein Mantel liegt,

verhüllt die Welt, was laut verging.

Ein sanftes Glimmen, leis und sacht,

erwacht im Herzen dieser Nacht.

Die Tannen tragen frostig klar

ein Kleid aus Silber, wunderbar.

Ihr Flüstern füllt die stille Luft,

als trüge es des Himmels Duft.

Am Fenster tanzt ein Kerzenschein,

ein stiller Zeuge, zart und rein.

Er malt den Raum in warmes Gold,

erzählt von Zeit, die Liebe holt.

So hält die Nacht ein Versprechen fest,

dass Hoffnung jeden Schatten lässt.

Denn tief in uns, verborgen, still,

erwacht der Frieden, wenn man will.