Ein Flüstern durch die Tannen zieht,

wo still der Mond im Schatten liegt.

Der Himmel webt aus Silberfäden

ein Tuch, das alle Herzen segnet.

Am Feuer tanzen Schatten sacht,

erzählen Märchen, tief der Nacht.

Die Zeit steht still, der Atem flieht,

ein jeder Blick das Wunder sieht.

Ein Kind hält leise eine Kerze,

die Flamme hüpft, ein warmes Herz.

Die Dunkelheit wird hell durch Glauben,

der Schnee beginnt den Glanz zu rauben.

Und über all dem Frieden schwebt

ein Stern, der durch die Wolken lebt.

Er führt uns heim, durch kalte Stunden,

zu Liebe, die wir neu gefunden.