Der Atem der Nacht, so rein und klar,
zieht golden durch Zweige, Jahr um Jahr.
Der Schnee legt Schichten auf Zeit und Raum,
verwandelt das Land in einen Traum.
Ein Kerzenschein tanzt wie ein stummes Lied,
erzählt von Wegen, die keiner mehr sieht.
Das Feuer knistert, ein Herzschlag weit,
inmitten der Welt, von Stille geweiht.
Die Schritte verhallen, die Kälte ruht,
im Glitzern des Eises schläft alte Glut.
Die Hände umschließen ein Licht, so warm,
das Frieden trägt in jedem Arm.
Ein Engel haucht Hoffnung ins Dunkel sacht,
hüllt Sorgen ein in die sanfte Pracht.
Und während die Welt die Wunder ersinnt,
spürt jeder: Weihnachten beginnt.