Ein Wispern zieht durch die verschneite Zeit,

die Sterne glänzen wie Ewigkeit.

Die Tannen neigen im Mondlicht sich,

der Himmel webt ein silbernes Stich.

Im Frost glüht ein Atem, so zart und rein,

er birgt alte Märchen im weißen Schein.

Die Welt scheint still, wie ein festes Versprechen,

dass Träume im Schnee die Grenzen brechen.

In Fenstern tanzen Schatten im Licht,

ein Flackern, das von Nähe spricht.

Die Wärme dringt durch Mauern und Glas,

erzählt von Wundern, die niemand vergaß.

Wo Herzen ruhen im Kreis der Zeit,

wird Liebe geboren in Heiligkeit.

Und irgendwo, fern und doch so nah,

leuchtet der Stern von Bethlehem klar.