Ein Hauch von Silber fällt herab,
auf stille Dächer, weichen Staub.
Die Flocken flüstern leis im Wind,
erzählen Märchen, sanft und lind.
Die Zweige tragen Winterglanz,
ein Mondlicht wirft den ersten Tanz.
Die Sterne weben leis ein Netz,
aus Licht, das Herzen neu ersetzt.
Ein Kerzenschein, so zart, so klar,
erhellt den Raum, macht Wunder wahr.
Ein Tisch, gedeckt mit Brot und Mut,
bringt Frieden nah, schenkt sanfte Glut.
Im Schweigen der beschenkten Nacht,
erwacht die Welt in neuer Pracht.
Ein Kuss der Zeit, ein Segen, still,
wenn Herz und Hoffnung leben will.