Der Wind malt Spuren ins weiße Meer,
die Erde träumt, sie ruht so schwer.
Ein Hauch von Eis, ein stiller Kuss,
ein Wunder wächst im Weihnachtsfluss.
Laternen tauchen die Nacht in Gold,
die Zeit verweilt, sie wird nicht alt.
Ein Flüstern schwebt durch leeren Raum,
erweckt den Geist, erfüllt den Traum.
Die Hände suchen, finden Halt,
im Kreis der Liebe, warm, gestalt’.
Die Welt, sie atmet tiefer nun,
ein Stern wacht über allem Tun.
Und wenn die Nacht sich langsam schließt,
und Frieden durch die Herzen fließt,
bleibt jener Zauber, still und rein,
als ewig leuchtend’ Weihnachtsschein.