Ein Stern aus Stille wacht in der Nacht,
hüllt die Welt in ein silbernes Pracht.
Er zieht über Dächer, wo Träume verwehn,
ein Flüstern von Frieden, kaum zu sehn.
Im Haus tanzt Licht auf gebrochenem Glas,
und füllt jeden Winkel mit sanftem Maß.
Die Wände erzählen von Liebe und Zeit,
von Stimmen, die bleiben, von Ewigkeit.
Ein Zweig aus Fichte, ein Hauch von Rauch,
trägt alte Geschichten in weichen Bauch.
Das Knistern im Ofen, der Atem so klar,
macht spürbar, was immer uns heilig war.
In den Händen ein Wunsch, so klein, so weit,
verwoben im Klang der flüchtigen Zeit.
Ein Stern aus Stille, ein Herz, das singt,
von Hoffnung, die mit der Nacht entspringt.