Im Atem der Wälder, im Schweigen der Nacht,
wird ein Wunder von Sternen zur Welt gebracht.
Die Zweige flüstern von alter Zeit,
der Schnee singt Lieder in Reinheit und Kleid.
Die Luft ist geschmückt mit Zimt und Rauch,
ein Flimmern von Licht zieht durchs Tannenhau.
Die Fenster malen ein warmes Glühn,
dahinter beginnt das Herz zu blühn.
Im Kreis der Hände, im Glanz der Kerzen,
öffnet sich Liebe wie Türen in Herzen.
Die Zeit wird weich, ihr Ticken verhallt,
im Zauber, der jeden Moment ummalt.
So ruht die Welt im sanften Schein,
in der Stille, die heilend will heilig sein.
Weihnachten lebt, wo Menschen sich sehen,
wo Wärme und Hoffnung zusammengehen.