Ein Flüstern geht durch frostige Weiten,
der Atem tanzt in klaren Zeiten.
Die Nacht hält den Atem an, so sacht,
geboren wird Wunder in tiefster Nacht.
Ein Zweig im Eis trägt Funkenglas,
die Erde ruht in stummem Maß.
Vom Himmel fällt ein goldenes Band,
es breitet sich aus wie eine Hand.
Kinderlachen, wie Glocken rein,
malt Sterne in die Herzen hinein.
Das Feuer knistert, Geschichten wehen,
Gedanken blühen, die nie vergehen.
Ein Kuss aus Licht, ein Mantel aus Schnee,
der Frieden kommt leise, mit jedem Geh.
So trägt die Nacht den Morgen sacht,
im Glanz der stillen Weihnachtsnacht.