Die Erde hält den Atem still,
ein leises Funkeln sagt, sie will
mit Schnee die Wunden überdecken,
die sich im Jahreslauf verstecken.
Ein Flüstern zieht durch kahle Bäume,
es webt aus Frost die tiefsten Träume.
Im Ofenschein wird Brot geteilt,
die Welt scheint friedlich, wenn sie verweilt.
Ein Kind legt Sterne auf das Fensterbrett,
als ob es sie dort sicher hätt’.
Ein Hund schleicht sacht durch weiße Gassen,
als wolle er die Stille fassen.
Im Himmel spannt ein Licht den Bogen,
ein Gruß, von Ewigkeit gewogen.
Die Zeit ist da, wo Liebe wächst,
wo Weihnachten das Herz durchsetzt.