Ein Hauch von Flocken, leicht wie Traum,
umarmt die Welt im weißen Raum.
Ein Stern erlischt und wird zum Lied,
das durch die kalte Weite zieht.
Die Fenster atmen warmes Licht,
und Schatten tanzen, still und dicht.
Ein Kranz von Zweigen, grün und sacht,
trägt in sich eine ferne Macht.
Die Zeit verweilt im sanften Kreis,
wo Worte flüstern: „Sei und weiß.“
Im Duft von Tann’ und frisch geback’n,
wird jedes Herz zur Zufluchtsschan’.
So ruht die Welt in leiser Ruh,
die Zeit vergoldet Flur und Schuh.
Ein Flügel streift die dunkle Nacht,
und Frieden naht in stiller Pracht.