Ein Atemzug von Winter ruht,
der Mond malt Stille in die Flut.
Die Erde schweigt, die Sterne lauschen,
Schneeflocken fallen wie zarte Pauschen.
Im Glanz der Nacht erhebt sich Licht,
flüstert von Frieden, doch lautlos spricht.
Die Tannen wie Wächter im weißen Meer,
tragen Geheimnisse, uralt und schwer.
Ein Fenster leuchtet, ein Heim erwacht,
die Wärme wächst in kalter Nacht.
Am Herd tanzt Flamme, am Tisch ein Kreis,
die Herzen gefüllt mit dem sanften Geist.
Weihnachten, ein Versprechen alt,
ein Funke Leben im frostigen Wald.
Es trägt uns durch Schatten, es lehrt uns sehen,
dass Glaube und Liebe nie untergehen.