Im Flüstern des Himmels fällt leis ein Licht,

ein Stern, der von fernen Gefilden spricht.

Die Flocken tanzen, ein weißer Chor,

sie weben ein Schweigen ans Tor der Natur.

Der Wind malt Verse auf Fensterglas,

als hätt’ er ein Lied, das er niemals vergaß.

Die Straßen erstarren in sanftem Glanz,

ein Mantel aus Frieden, ein stiller Tanz.

In warmen Räumen, der Kerzen Schein,

wird jeder Schatten ein Teil vom Sein.

Die Hände berühren, die Stimmen verwehn,

wie Funken, die leise im Innern stehn.

Und irgendwo dort, wo die Zeit nicht zählt,

wo Wünsche flüstern und Träume gefehlt,

liegt Weihnachten still in der Welt verborgen,

ein Herz, das schlägt für heut und für morgen.