Ein Flüstern zieht durch den Tannenhain,
wo Frost wie ein Künstler malt, klar und rein.
Die Zweige tragen ein silbriges Kleid,
verneigen sich tief vor der stillen Zeit.
Im Fenster tanzt sanft ein Kerzenschein,
sein Licht lockt die Schatten ins Zimmer hinein.
Das Knistern des Holzes erzählt ein Gedicht,
von Hoffnung, geboren im warmen Licht.
Ein Stern am Himmel, so fern und doch nah,
führt leise Gedanken, wo Wunder geschah.
In Herzen erklingt ein verlorener Klang,
die Welt hält inne, für einen Gesang.
Weihnachten lebt in der leisen Geste,
im Teilen des Brotes, im einfachen Feste.
Ein Funkeln im Dunkel, das niemals vergeht,
ein Stern im Tannengold, der ewig besteht.