Im Atem des Winters, ein flüsterndes Lied,

die Zweige erzittern, doch fallen nicht stumm.

Ein goldener Faden durch Finsternis zieht,

ein Glanz, der die Schatten in Wärme verwandelt – warum?

Ein Fenster erstrahlt in kristallklarem Licht,

die Scheiben bemalt mit Geschichten aus Eis.

Drinnen ein Kind, das vom Frieden spricht,

von Flammen, die lodern – und doch still und leis’.

Die Stille wird weit, ein Glockenklang trägt

die Stimmen der Herzen in schwebende Höhen.

Ein Wunsch, der im Kerzenschein zärtlich bebt:

Dass alle in Liebe einander verstehen.

Der Himmel schenkt Sterne, wie Perlen gestreut,

der Wind singt die Lieder, die niemand vergisst.

Und so wird die Nacht, die die Kälte verbeut,

zum Spiegel des Lichts, das die Menschheit küsst.