Der Schnee fällt wie ein leises Wort,
das niemand spricht, doch jeder hört.
Er deckt die Welt in sanftem Licht,
ein Mantel, der die Zeit verspricht.
Die Zweige tragen weiße Träume,
wie Glut, die schlummert in alten Bäumen.
Der Wind erzählt von fernen Tagen,
die wie ein Lied im Herzen schlagen.
Ein Fenster strahlt, ein heimlich’ Glühen,
ein Haus, in dem die Stunden blühen.
Die Kerzen flüstern, golden warm,
von Frieden, der die Nacht umarmt.
Und in der Stille, tief und rein,
erwacht ein Hoffen, nah und klein.
Die Welt atmet ein zartes Streben –
ein Wunsch nach Licht, nach neuem Leben.