Die Stille liegt wie Samt im Raum,
verwebt sich sacht mit Tannenduft.
Ein Flüstern zieht durch Zeit und Traum,
als läge Liebe in der Luft.
Laternen tragen warmes Licht,
das Schatten zart zum Leben küsst.
Im Schnee, der fällt, die Welt verspricht
den Frieden, den man fast vergisst.
Im Kreis der Hände leuchtet Glanz,
ein Funkeln, sanft und ungekannt.
Die Sterne weben ihren Tanz,
als hielten sie die Welt in Brand.
Und aus dem Dunkel keimt ein Klang,
so leise, dass die Seele lauscht.
Ein Wunder zieht die Zeit entlang,
der Atem still, die Hoffnung rauscht.