Im flüchtigen Tanz von Tag und Nacht,

wo Stille das Dunkel langsam entfacht,

entsteht ein Moment, so klein, so klar,

ein Funken, ein Flüstern: Das Neue ist da.

Die Zeit, ein Fluss, der niemals ruht,

trägt Träume im Strom, birgt Mut in der Flut.

Das Jahr, ein Schiff mit ungewissem Ziel,

sein Segel gespannt, vom Wind als Spiel.

Das Alte weicht wie Schatten im Licht,

was war, trägt kein Gewicht mehr, spricht nicht.

Doch Hoffnung keimt in des Winters Schoß,

ein Neubeginn sprießt, zart, endlos groß.

Jeder Schritt birgt Welten, noch unentdeckt,

jeder Atemzug ein Leben, das wächst.

Die Pfade sind leer, doch leuchten sie weit,

gewebt aus dem Herzschlag der Ewigkeit.

So halte die Stunde, so wage den Lauf,

die Schwelle der Zeit zieht Kreise darauf.

Das Jahr ruft leise, doch mutig zugleich:

„Du bist das Licht, das den Morgen erreicht.“