Die Nacht legt sich, ein sanftes Meer,

am Horizont wächst Hoffnung schwer.

Ein Funken glimmt, ein Stern zerbricht,

das Jahr beginnt im neuen Licht.

Die Zeit, ein Atem, so zart und rein,

zieht Grenzen fort, lässt alles sein.

Das Gestern sinkt, ein verblassender Klang,

das Morgen erhebt sich, ein leiser Gesang.

Ein Pfad entfaltet sich, fremd und klar,

noch unberührt, doch er liegt schon da.

Die Schritte gehören nur dir allein,

die Wege, sie rufen: “Wohin willst du sein?”

Vergangenheit ruht wie Schnee auf der Welt,

die Zukunft, ein Samen, der alles erhellt.

Ein Raum, ein Versprechen, so groß, so rein,

das Jahr schenkt dir alles – nimm es ein.

So trete voran, mit Mut in der Hand,

die Zeit ist ein Fluss, kein fester Stand.

Das Neue erwacht in deinem Blick,

und mit jedem Moment wächst dein Glück zurück.