Ein Atemzug teilt die Stille entzwei,
die Nacht verliert sich, der Morgen ist frei.
Ein Funken aus Zeit glimmt leise hervor,
öffnet ein Tor, wie nie zuvor.
Das Alte zerbricht, ein verblassender Kreis,
im Flüstern der Stunden schmilzt es zu Eis.
Doch wo Dunkel vergeht, wo Schatten verwehen,
wächst ein Raum, den die Hoffnung durchwehen.
Die Zukunft, ein Blatt, unberührt, klar,
gewebt aus Sekunden, so rein wie das Jahr.
Ein Pfad aus Gedanken, aus Sehnsucht und Licht,
führt dorthin, wo das Leben verspricht.
Jeder Moment ein stiller Beginn,
getragen vom Flüstern: “Du bist der Sinn.”
Die Wege erwachen, noch leise und rein,
doch sie werden groß – durch dich allein.
So nimm diesen Atem, so trag ihn hinaus,
fülle die Leere, das Leben ist Haus.
Das Jahr ist dein Takt, dein Werk, dein Raum,
ein Schritt ins Jetzt, genährt vom Traum.