Ein Atemzug weht durch die kalte Nacht,
die Welt hält inne, ein neues erwacht.
Ein Schatten vergeht, ein Licht erblüht,
die Zeit, sie ruft, was vor dir glüht.
Ein unbeschriebenes Blatt aus Raum,
gewebt aus Sekunden, getragen vom Traum.
Die Wege, noch still, doch offen, bereit,
ein Ruf, der flüstert: “Es ist deine Zeit.”
Vergangenes sinkt wie Staub ins Meer,
nur die Zukunft bleibt, ein Versprechen so schwer.
Ein Kreis, der schließt, ein neuer beginnt,
im Takt der Ewigkeit, wo alles sich spinnt.
Das Jahr liegt vor dir, ein leeres Tor,
jedes Wort, jeder Schritt trägt Bedeutung empor.
Gestalte, erschaffe, sei der, der sät,
was morgen blüht, was niemals vergeht.
Ein Neubeginn leuchtet, rein und klar,
die Welt steht still, sie wartet auf Jahr.
Die Zeit gehört dir, ihr Rhythmus dein Sein,
das unberührte Jahr – nur deins allein.