Ein Atemzug, der die Stille durchbricht,

ein Hauch aus der Tiefe des ersten Lichts.

Die Nacht, sie schwindet, verliert ihr Kleid,

das Jahr erhebt sich, bereit, bereit.

Vergangenes sinkt wie ein Blatt im Fluss,

getragen vom Strom, den man loslassen muss.

Doch vor dir liegt ein unberührtes Land,

geformt von der Zeit, von deiner Hand.

Die Wege erwachen im Dunst des Seins,

unbeschrieben, verborgen, doch ganz allein deins.

Ein Flüstern der Hoffnung, ein leiser Ton,

es spricht von dem Morgen, der auf dich wohnt.

Ein erster Schritt, ein mutiges Wort,

die Zukunft entfaltet sich Ort für Ort.

Das Jahr ist ein Buch, noch ungeschrieben,

voll Seiten, die auf deine Tinte blieben.

So schreite hinaus, die Zeit hält still,

sie wartet geduldig auf das, was du willst.

Denn der Anfang gehört dem, der es wagt,

im Flüstern der Stunden wird Großes gesagt.