Ein Tor aus Zeit schwingt leise auf,

die Dunkelheit nimmt ihren Lauf.

Die Sterne flüstern vom Neubeginn,

das alte Jahr flieht, stumm und dünn.

Ein Blatt aus Licht, noch unberührt,

von deinen Träumen sanft geführt.

Der Morgen tastet, fragt nach dir,

die Welt, ein Spiegel, ein leeres Papier.

Vergangenes schweigt in tiefer Ruh,

die Zukunft fragt: „Was tust nun du?“

Die Wege warten, noch namenlos,

ein jeder Schritt macht sie bedeutungsvoll groß.

Ein erster Ton, ein neues Lied,

die Hoffnung wächst, das Herz beschied.

Das Jahr ist dein – ein Raum, ein Blick,

voll Möglichkeiten, bereit für dein Geschick.

So schreite hinaus, die Zeit ist rein,

sie öffnet sich weit – für dich allein.

Das Tor aus Zeit ist still und klar,

geh durch, gestalte, das neue Jahr.