Die Uhr schlägt leise, doch du hörst sie nicht,

das Flimmern von Zeit verschwindet im Licht.

Der Tisch gedeckt, der Raum halb leer,

und plötzlich ist das Jetzt nicht schwer.

Kein großer Plan, kein lautes Wort,

nur du und ich – und die Welt weit fort.

Ein Blick, der trägt, was uns nicht fesselt,

ein Atemzug, der Nähe bastelt.

Liebe wächst nicht in geschmückten Gärten,

sie blüht in Momenten, die still erwarten,

wenn das Hier und Jetzt ein Fenster wird

und jeder Herzschlag die Stille verziert.

Deine Stimme – wie ein vertrauter Klang,

der Tag vergeht, doch nicht der Anfang.

Wir zählen kein Immer, kein Doch, kein Wenn,

nur Sekunden, die wissen, wohin sie renn’.

Valentinstag ist kein Geschenk, kein Raum,

kein Tag aus Gold, nur ein flüchtiger Traum.

Doch in deinem Blick – dort liegt, was bleibt,

wenn Liebe das Heute in Herzen schreibt.