Die Uhr schlägt sanft, doch keiner zählt,
der Abend fließt durch Fensterstillen.
Ein Wort, ein Blick, der nichts erzählt,
nur Nähe, die den Raum will füllen.
Deine Hand auf meiner, leicht,
als wolle sie die Zeit berühren.
Ein Atemzug, der weit reicht,
zwei Stimmen, die im Schweigen führen.
Kein Glanz aus Gold, kein Fest aus Licht,
kein “für immer”, das sich aufdrängt.
Es ist der Moment, der sich schlicht
ins Heute legt und Herzen lenkt.
Liebe wächst nicht in den Dingen,
sie lebt im Jetzt, das sanft verweilt.
Ein Tag, der uns zum Schwingen bringt,
ein Tag, der nur uns selbst teilt.
Valentinstag – kein Rahmen, kein Ziel,
nur ein Jetzt, das uns erkennt.
Ein Gefühl, so lautlos und still,
das sich in jedes Schweigen brennt.